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Muslimische frauen kennenlernen

Wer nur ein flüchtiges Abenteuer sucht, merkt schnell, dass er beim Original besser aufgehoben ist. Die richtige Chemie spielt für sie dieselbe Rolle wie für nicht muslimische Singles auf der Suche nach dem Traummann. Die Eltern setzen jedoch meist andere Prioritäten, erklärt Toprak: Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge stellte in einer Studie fest, dass über 80 Prozent der Musliminnen und über 60 Prozent der Muslime hierzulande muslimische Partner heiraten. Sie fragen sich: Kann ich meinen Partner auch ohne interkulturelle Schulung auf meine Familie loslassen?

Aber wenn Kinder ins Spiel kommen, wird es kompliziert: Welche Religion soll der Nachwuchs haben, sollen die Kinder sich selbst für eine der Religionen der Eltern entscheiden, welche Rolle soll Glaube überhaupt in der Erziehung spielen? Diese Begründung kennt auch Ahmet Toprak. Viele versuchen, das von vornherein zu vermeiden, indem sie innerhalb der eigenen Religionsgemeinschaft heiraten. Online-Portale und Apps für die Suche nach dem muslimischen Traumpartner gibt es schon lange. Doch vielen Seiten haftet der Ruf an, ein Ort für Verzweifelte zu sein. Das will Mokhtarzada ändern.

Nutzerinnen können beim Herunterladen der App angeben, ob sie als potenzielle zweite Ehefrau vermittelt werden möchten. Väter und Brüder der zukünftigen Bräute können zudem als Aufpasser live beim Online-Flirt dabei sein. Ahmet Toprak beobachtet die Fusionen von Tradition und Technik, die die Partnersuche erleichtern sollen. Hochzeiten zum Beispiel. Da können die Zukünftigen dann wenigstens gleich spüren, ob nicht nur Hintergrund, Familie und Religion stimmen — sondern auch die Chemie.

Home Panorama Dating-App: Viele Freunde und auch Bekannte erzählen mir davon, wie sich ihre verheirateten Freundinnen, die vorher noch versprachen, unbedingt einen passenden Partner für die Freundin finden zu wollen, sich nach der Heirat zurückziehen und nichts in der Richtung unternehmen. Viele Paare wiederum, mit denen ich mich über diese Verantwortung unterhalte, stimmen zwar grundsätzlich zu, erklären aber, dass sie es bereits einmal versucht hätten.

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Wir wollen uns nicht mehr einmischen. Ich finde, dieses Argument trägt nicht. Die Verantwortlichkeiten müssen von vornherein klar festgehalten werden: Wer vermittelt, der vermittelt. Man trägt weder die Verantwortung für den Erfolg der Vermittlung, noch garantiert man die Vollkommenheit des vorgestellten potentiellen Partners. Die Vermittelten sollten sich bewusst sein, dass es ihre Aufgabe ist gründlich über die Person zu recherchieren, kennenzulernen und sie einzuschätzen.

Wer glaubt, das müssten die Vermittelnden garantieren, sollte seine Einstellung gründlich überdenken und sich nicht wundern, wenn es an Vermittlern mangelt. Dennoch kenne ich auch aus eigener Erfahrung, dass einen das schlechte Gewissen plagt, wenn eine Vermittlung misslingt und man sich vorwirft, man hätte den Ausgang voraussehen müssen. Doch letztlich kann man es nie mit Sicherheit wissen. Die Freundin in diesem Fall sagte mir übrigens, dass mich mein Gewissen nicht plagen braucht, da sie beide erwachsene Menschen seien, die für ihre Entscheidungen niemand anderen verantwortlich machen würden als sich selbst.

Das ist eine gesunde und reife Haltung, für die ich ihr sehr danke. Es sollten meiner Meinung nach Menschen vermittelt werden, die die Reife und auch mal den Mum haben ganz klar und deutlich ihren Vertrauenspersonen zu sagen, dass sie gerne heiraten möchten und bei eventuellen Schwierigkeiten keinen Sündenbock suchen. Die Frauen werden als verzweifelt und die Männer als hormongesteuert abgestempelt, leider! Ich werde hier Vorschläge machen, die lediglich als Beispiele dienen.

Ich hoffe, dass der Grundgedanke hierbei gut vermittelt wird. Diese Vorschläge sind keine Wundertechniken, die auf jede Situation, jeden Kontext und zu jedem Menschen passen. Freunde und Bekannte, von denen man glaubt, dass sie eventuell zueinander passen könnten, zum Beispiel zum Essen nach Hause einzuladen. Die Atmosphäre ist häufig ungezwungen, keiner muss sich verkaufen oder vermarkten wie es manchmal in arrangierten Kennenlern-Gesprächen der Fall ist. Eventuell entwickeln sich Sympathien. Hinterher kann man die Gäste in einem privaten Gespräch individuell ansprechen und eventuell bei einer Anfrage oder je nachdem für welchen nächsten Schritt man sich entscheidet behilflich sein.

Offen und vorurteilslos geeignete private Rahmen schaffen, in denen man sich über diese Themen unterhalten kann. So stellt sich manchmal heraus, dass jemand ohnehin nicht heiraten möchte oder einen ganz konkreten Menschen im Kopf hat in diesem Fall kann man vielleicht ganz konkret helfen. Tatsächlich werden diese vermeintlichen Selbstverständlichkeiten aber nicht ausreichend ausgesprochen. Viele verheiratete Paare kehren in Gesprächen über dieses Thema den holprigen Weg hin zur Heirat unter den Teppich und scheinen viel zu schnell zu vergessen oder zu verdrängen wie es sich damals als Single unter dem Druck der Gesellschaft lebte.

Dieser Punkt ist einerseits ein sehr praktischer Punkt, andererseits steht er stellvertretend für eine Mentalität. Führt eine Liste mit euch, sie kann eine digitale auf eurem Smartphone, eine Offline-Liste irgendwo im Terminkalender oder ein eigens dafür eingeführtes Notizbuch sein. Wenn ihr beschlossen habt für spezifische Freunde einen Partner zu finden, dann haltet die Augen offen, bewusst und immer wieder.

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Zum Beispiel, wenn ihr auf einer Konferenz seid, bei einem Abendessen oder anderen Gelegenheiten. Subtil könnt ihr in Erfahrung bringen, wer noch nach einem Partner sucht und ob die Person zu einem der FreundInnen auf der Liste passen könnte. Haltet die Augen aber nicht nur an Orten auf, die neu sind und die eure FreundInnen auf der Liste nicht kennen, sondern auch an den altbekannten Orten mit altbekannten Freunden.

Da kann es helfen, wenn man als Vermittler die Initiative ergreift und einfach mal fragt: Was denkst du über x? Auch das ist, wie alle anderen Punkte, die hier aufgeführt sind, situationsabhängig, aber eventuell lohnt es sich das Gespräch nicht damit gleich zu beenden, sondern zu erklären, warum man überhaupt gefragt hat. Gründe aufzählen, warum die Person vielleicht doch in Erwägung gezogen werden könnte. Und auch deutlich machen: Wenn man ausreichend aufmerksam zuhört, wird man hoffentlich mit der Zeit wissen, wann es gut ist oder wann sich eine Nachfrage lohnt.

Von der Offenheit, die ich im vorherigen Punkt nannte, kann man in solchen Situationen profitieren, da so ausreichend Vertrauen und Sicherheit besteht.

Ihr Artikel regte mich dazu an, einen zweiten Teil zu schreiben. In ihrem Artikel macht sie einen ganz konkreten Vorschlag: Das aktive Kennenlernen beispielsweise auf Veranstaltungen der islamischen Hochschulgruppen an den Universitäten. Das ist ein wichtiger Punkt und Schritt, denn er gibt die Erwartung auf, von Freunden oder der Familie vermittelt zu werden — obwohl ich dringend an jene appelliere bei der Vermittlung zu helfen, sollte man sich als heiratswilliger Single nicht darauf verlassen. Leider ist es so, dass in Moscheen, in Familien und selbst in Freundeskreisen nicht offen genug über das Kennenlernen und den Prozess an sich gesprochen wird.

Gleichzeitig, so war es zumindest zu meiner Zeit, gab es ellenlange Vorträge über die Gefahren des Flirtens. Deshalb lassen viele die eigene Suche gleich bleiben — was bleibt einem denn schon übrig? Die chronische Heiratslethargie junger Muslime hat viele Gründe. So nenne ich die Erwartungshaltung, man würde schon irgendwie irgendwann von einer Partnervermittlungsagentur in Form einer Schnattertante in der Moschee entdeckt und an den Traumpartner vermittelt werden.

Deshalb gehen sie ihrer anderen Leidenschaft, dem Schnattern, nach. Unsere Singles allerdings buhlen noch immer um Schnattertantenaufmerksamkeit: Die Tante, die freut sich. Passieren tut aber nichts. Die teilten ihr kürzlich mit, sie würden sich freuen, wenn Hacer sich selber den Partner suchen würde. Sie vertrauen in dieser Sache voll und ganz ihren Eltern oder Anvertrauten, die wüssten, welcher Partner potenziell in Frage käme. Nun ist es leider so, dass nach dem Studium das Gedachte nicht so auftritt.

Im Gegenteil, ihnen wird vorgeworfen niemanden gefunden zu haben und letztendlich den nehmen sollen, der kommt oder sich selbst auf diese Suche machen. Ich finde diesen Punkt wichtig, da er sicherlich Lebensrealitäten von einigen Frauen beschreibt, die, wie die Leserin schreibt, oft ignoriert werden. Allerdings zeigt uns das Beispiel von Khadijah ra , der ersten Frau unseres Propheten saw , dass auch Frauen selbstverständlich in diesen Fragen die Initiative ergreifen können.

by kübra gümüşay

Und im Übrigen bin ich — wie ja bekannt — keine Theologin. Ich habe zwar meine eigenen Recherchen und Meinungen über die Jahre entwickelt, sie sind aber für mich, nicht die Öffentlichkeit gedacht. Bitte wendet euch bei Fragen an ausgebildete TheologInnen. Deshalb möchte ich auf diesen Text hinweisen, der für viele, die Bedenken haben und sich dem theologischen Aspekt des Ganzen widmen wollen, ein Anfangspunkt für die Recherche sein könnte: Oft erlebe ich es auch, dass sich Frauen damit rühmen ihren Partner problemlos mittels der Familie getroffen zu haben, also zuvor keinen anderen Mann mit Heiratsabsicht kennengelernt zu haben.

Ich finde das aus vielerlei Gründen sehr problematisch: In erster Linie aber deshalb, weil es nichts ist, womit man sich rühmen kann. Man kann Dankbarkeit zeigen und Allah cc in Gebeten dafür danken, dass er einem diese schöne Möglichkeit geboten hat und vor einer langen Suche bewahrt hat — letztendlich ist es aber Schicksal. Nicht alle haben so viel Glück.

Denn es hat kaum etwas mit Religiosität, Schönheit, Erfolg, Intelligenz oder Traditionsbewusstsein zu tun, dass es bei manchen einfach nicht klappt. Doch dieser Luxus wird nicht jedem zuteil. Zurück zur Heiratslethargie: Ich plädiere, wie so oft in diesen Texten, für die goldene Mitte. Scharen und Trauben von blutjungen Mädchen und Jungen, die sich kichernd vor Toilettentüren und Ausgängen versammeln und der Veranstaltung keinerlei Aufmerksamkeit schenken, finde auch ich nervig. Jene und diese Art des Interesses sind hier aber auch nicht gemeint. Wo denn sonst? Welche Orte wären besser geeignet für gläubige und praktizierende Muslime, die einen Partner kennenlernen wollen, als in der Gemeinde selber?


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Ich finde besonders die gemeinsame Arbeit kann zwei Menschen verbinden. Man lernt sich durch eine gemeinsame Leidenschaft kennen, die unabhängig von Aussehen, Status und Ethnie ist: Irgendwann wird man sich vielleicht an ihnen stören bis man nur noch diese Fehler und Macken im Gesicht des ehemals Geliebten sieht.

Für das, was das Herz liebt, wofür das Herz pocht. Deshalb bleibt mir nur zu sagen: Traut euch, liebe Männer, gebildete und unerreichbar wirkende muslimische Frauen anzusprechen! Traut euch, liebe Frauen, gebildete muslimische Männer anzusprechen! Diese Frage sollte sich erübrigen, wenn man den ersten Text zu diesem Thema gelesen hat. Das Problem mit den schwammigen Abcheker-Anfragen, beschrieb eine Freundin, die in muslimischen Hochschulvereinigungen sehr gut vernetzt ist, wie folgt:.

Das ist nicht gut und zudem gefährlich, weil das Gegenüber mit der Zeit natürlich eine gewisse Erwartungshaltung hat und wenn nichts kommt, dann auch enttäuscht ist — in dieser Zeit sind womöglich bereits Gefühle entstanden. Vor allem viele Schwestern haben mir davon berichtet, wie Brüder mit ihnen Kontakt aufbauen, Smalltalk etc führen ohne ihre Absichten klar zu kommunizieren. Das führt zu Enttäuschungen. Natürlich gibt es auch hier kein Rezept für alle Situationen, generell gilt aber: Möglichst früh und klar kommunizieren, Absichten auf den Tisch legen.

Falls es einem schwer fällt dies persönlich und direkt zu tun, dann über gemeinsame Freunde und Bekannte. Sollte auf der Gegenseite kein Interesse an einer Heirat bestehen, kann man den Fortgang des Kontakts dementsprechend ausrichten. Und was, wenn eine Frau auf einer Veranstaltung von einem Mann angesprochen wird? Ich hatte diesen Punkt bereits im letzten Text genannt, möchte ihn hier aber dringend wiederholen, da dieses Problem — so wie ich beobachten konnte — weiterhin sehr verbreitet ist: Wenn sie ebenfalls Interesse an ihm hat, dann kann sie das kommunizieren.

Es gibt hierfür etliche Wege, im Detail muss man das hier nicht ausführen. Denn — ich kann diese Frage nicht of genug wiederholen — wie kommen diese Frauen bitte auf die Idee, dass es einem Mann so einfach fallen würde, einen Antrag zu stellen und trotz Abweisung immer wieder nachzufragen? Eine potentielle Antwort findet sich im letzten Text Zudem: Nein ist nein. Ja ist ja. Vielleicht ist vielleicht. Hinterher taten mir diese Herren sehr Leid.

DER MUSLIMISCH-AKADEMISCHE HEIRATSMARKT (TEIL 2)

Mein Verhalten fand ich im Nachhinein unerhört, das schickt sich nicht und ist respektlos gegenüber diesen Menschen, die sich den Mut genommen haben, um mit ernsten Absichten anzufragen. Ich hatte damals die irrationale Erwartung, dass derjenige, der mich ansprechen möchte, bitte zuerst meinen Vater fragen soll die Erwartung hatte ich übrigens nicht von meinen Eltern. Ganz im Gegenteil, ihre Einstellung ähnelt der von Hacers Eltern. Ich frage mich bis heute, wie ich dazu kam so zu denken.

Auch hierfür gibt es keine Grundregel. Beispielsweise wenn der Anfragende einer anderen Ethnie angehört und die Eltern aber diesbezüglich konservativ eingestellt sind, dann lohnt es sich zuerst einen Imam oder jemand anderen aus der Community einzubeziehen, um sich den Rücken in diesen Prozess zu stärken und einen potentiellen Kandidaten nicht wegen dieser wie ich finde unislamischen Gründe abweisen zu müssen. Grundsätzlich würde ich aber sagen: Möglichst von Anfang an offen kommunizieren und — wenn einem die Familie wirklich wichtig ist — sie einbeziehen.

Oft habe ich beobachtet, dass Eltern sehr viel liberaler waren als ihre Kinder anfangs annahmen. Wenn man eine Anfrage interessant findet, dann soll man auch ehrlich mit sich sein und sich Gedanken darüber machen. Doch die gesellschaftlichen Normen hindern so manchen Mann daran, auch nur an die Idee zu denken, eine geschiedene Frau zu heiraten.

Ich mag mich verbittert anhören, aber es ist wirklich traurig, dass die Gesellschaft solche Frauen wie Aussätzige behandelt. Wo bleibt da das Wissen und die Praxis der Sunnah?! Angesichts der Tatsache, dass Khadijah ra , die erste Frau unseres Propheten saw , nicht nur 15 Jahre älter war als er, sondern zuvor bereits zwei Mal verheiratet gewesen ist, erscheint einem diese Einstellung besonders bedrückend und unverständlich.

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Nicht nur vereinzelte Schnattertanten oder Eltern, denen die Kontakte im Interessengebiet ihrer Kinder fehlen, sondern idealerweise alle Verheirateten. Dabei, finde ich, sollte es nicht primär darum gehen, welches Geschlecht, Generation oder Gruppe die Schuld trägt, welche Analyse das Problem besser trifft oder wer hier das Opfer ist wie im letzten Text ausführlich aufgezeigt: Alle machen Fehler, alle baden die Fehler aus. Jeder trägt seinen Teil zu diesem Problem bei , sondern wie man das Problem lösen kann.

Ich würde mich über konkrete Vorschläge freuen, Überlegungen und Thesen, wie man mit diesem Problem umgehen könnte. Vorerst kann ich deshalb nur zu Mut aufrufen: Mut zu vermitteln. Mut anzusprechen. Mut realistisch zu sein. Mut zu auszusprechen. Mut die Schönheit in jenen zu sehen, die man bisher übersah. Mut mit jemandem gemeinsam in eine Richtung zu blicken.

Was immer es dann letztlich auch sein mag. Und was denken Männer zu diesem Thema? In seinem Text beschreibt er, weshalb es wichtig ist, dass auch Männer sich in diesem Diskurs stärker einbringen und an der Lösung der Missstände arbeiten, von denen sie möglicherweise annehmen gar nicht betroffen zu sein: Mit ein paar Freundinnen überlegen wir eine Reihe mit Tipps für das Vermitteln und das Kennenzulernen veröffentlichen.

Ich fände es einen spannenden Versuch. Wer Weisheiten mitzuteilen hat, darf sich gerne melden. In einem weiteren Text würde ich mich gerne den bi-nationalen Ehen innerhalb der muslimischen Community widmen, so wie den Problemen, denen KonvertitInnen ausgesetzt sind. Aber zunächst sollten wir diesen hier verdauen. Gibt es andere Probleme, von denen ihr meint, dass sie ange- und besprochen werden müssten? Auch wenn ich meistens aus Zeitmangel nicht schaffe auf alle Kommentare zu antworten: Lesen tue ich sie alle. Es ist nicht das erste Mal, dass einer deiner Texte mich berührt und doch war dieser sehr besonders.

Dinge, die Muslimische Frauen ohne Kopftuch kennen!

Einige Freundinnen und ich haben seit zwei Jahren, ungefähr seit Beginn unseres Studiums exakt die gleichen Dinge beobachtet. Und JA, wir fragen uns gerne Mal, wie soll das funktionieren, wenn wir studiert haben und es sich nunmal nicht ergibt, dass wir jemenden kennelernen, der ebenfalls studiert und ähnliche Weltanschauungen hat? Wir fragen uns, was ist, wenn derjenige weniger gebildet wäre, dann würde das früher oder später ein Problem werden, nicht wahr, Männer mögen diese Situation ja angeblich nicht.

Und nach dem Gespräch sagen wir uns, es schickt sich doch nicht, dass wir so darüber sprechen, ja, selbst unsere Eltern denken da liberaler. Und es ist genau die Situation mit den Veranstaltungen, die du beschrieben hast. Und glaube mir, so denken sehr viele, zu viele! Und es gibt ein weiteres Problem, das — so ist mein Eindruck — in den vergangenen Jahren akuter geworden ist. Ich selbst frage mich sogar zuerst, welcher Gruppierung gehört der jetzt an??

Gefühlt gehört nämlich mind.