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Single männer ende 20

Das Drehbuch ist oft ähnlich: Von auf null. Dann das schwarze Loch, und er ist weg. Weil er doch eine Frau hat, weil er nur was für einen Abend wollte, oder die Gründe sind unbekannt, weil er einen einfach " ghostet " also kommentarlos von der Bildfläche verschwindet. Dieses schnelle Wegtauchen findet die Psychologin Benigna Gerisch, die an der Berliner International Psychoanalytic University unter anderem zu "Liebe in Zeiten der Beschleunigung" forscht, nur logisch. Warum sollte eine Beziehung in einer Zeit, in der alles von der Wohnung bis zum Arbeitsvertrag auf Flexibilität und Mobilität ausgerichtet ist, von Dauer sein?

Wo ist dieser Moment, in dem es kippt? Warum probiert man es nicht wenigstens mal, also länger als zwei Wochen? Man steht da mit seinem Ein-oder-zwei-Kinder-Ziel und fragt sich, wie man das noch schaffen soll in den nächsten fünf Jahren. Die biologische Uhr macht Frauen immerhin oft kompromissbereiter. Mit jeder Geschichte dieser Art, die man selbst erlebt oder von Bekannten hört, denkt man: Besser nicht mehr so viel erwarten. Eine Bekannte, erzählt sie, sei nie verliebt gewesen in ihren Freund. Sie ist aber seit vielen Jahren mit ihm zusammen, die beiden haben drei Kinder.

Auch wenn das bei mir bisher nicht funktioniert hat: Aber wenn die Entscheidung einseitig ist, hilft das nicht. Steffen hat die Macht. Er hat noch Zeit. Ich nicht. Kurioserweise sind auch Frauen wählerisch, selbst wenn gar nicht viel übrig ist im "Männerregal": Viele suchten nicht einen Menschen an ihrer Seite, sagt Gerisch, sondern narzisstisch nach einem Bild, das ihr Selbstbild aufwerte. Am Ende steht das "Brangelina-Powerpaar": Beide sehen toll aus, sind schlau, beruflich erfolgreich, haben entzückende Kinder. Bis sie vielleicht merken, hoppla, vielleicht schaff ich das gar nicht, vielleicht bin ich meinen und seinen Erwartungen gar nicht gewachsen.

Und, klar, ich habe auch schon Männer kennengelernt, denen ich gar nicht erst ernsthaft eine Chance gegeben habe. Der eine war zu sehr Hippie, der andere zu dominant, oder er wollte, dass es nur noch ein "Wir" gibt, kein "Ich". Da ist es verlockend, vom Problem abzulenken und zu sagen, vielleicht gibt es doch noch einen Besseren. Die Berlin-Bubble, das ganze Leben: Und wenn der Geliebte dann gleich wieder weg ist, wird er zur Projektionsfläche, die kaum zu überbieten ist: Man kann weiter glauben, dass es den Perfekten gibt.

Dass eine Beziehung nicht auch Arbeit bedeutet. Da ist es einfacher, in seinen eigenen Freiraum zu fliehen — oder in die virtuelle Welt. Gefühlt die Hälfte der Männer stellt auf Datingseiten gleich ganz oben im Profil klar: Ich treffe Steffen nach zwei Wochen wieder. Hasst du mich jetzt? Nö, warum? Ich will in denjenigen verliebt sein, mit dem ich mein Bett teile.

Und der sieht am Ende womöglich sowieso ganz anders aus, als ich mir das vorgestellt habe. Vielleicht verdient er weniger, ist doch ein Hippie, oder er lebt eine Tagesreise von Berlin entfernt. Vielleicht ist er ja derjenige, der, frei nach Woody Allen, am Ende mit einem im grellen Klinikflur sitzt, während man auf seine Biopsie-Ergebnisse wartet. Ich glaube weiter daran, dass so jemand in meinem Leben auftauchen wird. Frauen mit 25 halten sich doch auch alle Optionen offen - es könnte ja noch ein Besserer kommen.

Und Frauen die mich mit 20 nichtmal angeschaut hätten, waren später - irgendwie doch interessiert, dann wenn die Optik bei Männern markante Züge annimmt, und bei Frauen Aber später? Aussehen ganz ok - geregeltes Einkommen, - doch plötzlich ganz nett! Ein interessanter Artikel den ich immer wieder empfehlen kann dazu: Ja, gerade in den 20ern sind die jungen Männer die Doofen, die gerne eine Beziehung hätten, aber die jungen Frauen wollen sich austoben und haben gigantische Ansprüche.

Einfach weil sie es können. Es ist die Arroganz der biologischen Macht. Unter den Milliarden Menschen auf der Erde gibt es vermutlich auch irgendwo jemanden mit der seltenen Merkmalskombination "gefällt mir, ist Single, anständig und steht auf mich". Dem zu begegnen, ist unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich. Es gibt in jeder Lebensphase passende Partner und es ist in jeder Lebensphase schwierig, sie zu finden.

Deshalb haben Männer das Gefühl: Hi Kathi, das Angebot an potentiellen Partnern, die deinen Kriterien entsprechen, ist sicher deutlich geringer als noch jahre früher. Aber dass die alle vergeben seien, ist ein reiner Glaubenssatz, der überhaupt nicht weiterhilft. Es reicht ja schon eine Handvoll, die noch zu haben sind - und du musst ja nur einem davon begegnen.

Für Männer ist es übrigens nicht viel anders, denn Frauen zwischen 32 und 40 sind entweder bereits eifrig bei Nestbau und Kinderkriegen. So nach dem Motto: Kann aber auch nur ein Glaubenssatz meinerseits sein. Beitrag wurde durch einen Moderator editiert. Meine Erfahrung: Sobald das Alter von ca. Und dieser Zustand setzt sich zumindest bis Ende 40 fort. Leichter ist es also nur im Teenageralter, danach nicht mehr. Dass es für Männer schwieriger ist, wird von Frauen gern bestritten, aber ich habe jedenfalls die Erfahrung gemacht, dass ich während meiner gesamten Studienzeit in Berlin nicht eine einzige nicht vergebene Frau getroffen habe.

Aber viele, viele unfreiwillige männliche Dauersingles. Soviel dazu. Es hilft meiner Erfahrung nach auf der praktischen Seite nur, den eigenen Bekanntenkreis Im weitesten Sinne! Aber wenn man dann noch schüchtern, zurückhaltend und introvertiert ist Und auf der psychologischen Seite denke ich, dass man das anstreben sollte, was mir nie gelungen ist: Und dazu muss man sein Leben mit anderen Inhalten füllen, die einen in Beschlag nehmen und ausfüllen.

Wie auch immer das gehen mag. Hi Thorin, guter Beitrag, ja, das begegnet mir auch des öfteren bzw. Und da sind wir wieder beim Thema Quadratur des Kreises aus dem Parallelthread "Erwartungen an das andere Geschlecht". Aber Attraktivität lässt sich nunmal nicht erzwingen und wenn besagte Männertypen bei vielen der suchenden Frauen einfach nicht den "Klick" auslösen, dann helfen alle rationalen Argumente nichts. Das ist richtig. Richtig ist auch, dass bindungsfähige, familienorientierte Männer eher vergeben sind. Was mir auch auffällt ist, dass viele Frauen die Ansprüche mit zunehmendem Alter senken zum Beispiel was das Optische anbelangt und ich habe das Gefühl, dass unscheinbarere Männer im Laufe der Zeit bessere Chancen haben.

Damit meine ich nicht die Männer, die nie eine Beziehung hatten, total komisch sind, optisch auffalend schlecht aussehen etc , sondern schlicht normale Männer. Bei meinem Liebsten fällt mir das zum Bespiel auf. Früher kam er bei Frauen normal gut an; heute kriegt er viel mehr Blicke Achte eher darauf, dass Charakter und psychische Stabilität gegeben sind, das ist wichtiger und verlieben kann man sich auch gut auf den zweiten Blick! Der Adonis Alpha der oben angesprochen würde, ist vielleicht auf den ersten Blick interessant, aber im Zusammenleben auch anstrengender.

Viel Glück! Danke für die zahlreichen Antworten. Schön, dass sich auch Männer zu Wort melden und ihre Sichtweise darstellen. Thorin, genau so einen Mann aus Gruppe 3 suche ich eigentlich. Ich brauche kein Alphamännchen, Männlichkeit definiert sich anders für mich. Dazu muss er nicht auf dicke Hose machen. Meine Erwartungen sind ganz normal. Ich wünsche mir einen Mann, der zu mir passt und zu dem ich passe.

Ist das jemand, der sich zurückhält und der Frau gerne das Ruder überlässt? Der gerne die Verantwortung abgibt? Ok, dann muss ich sagen, dass es auch nicht unbedingt das ist, was ich suche. Ich bin für Partnerschaft auf Augenhöhe, man soll sich die Verantwortung schon irgendwie teilen können.

Liebe Kathi, Ich bin 32 und empfinde die Partnersuche auch als schwierig, bin schon mehrere Jahre Single. In letzter Zeit versuche ich, diese Wünsche flexibler zu sehen. Vielfach projizieren wir die Idee vom Glück in das, was wir nicht haben - statt uns mit unserer Fähigkeit, Glück zu empfinden, zu befassen. Beispielsweise das zu schätzen lernen, was wir haben.

Ich befasse mich mit der Möglichkeit, dass ich vielleicht keinen Partner finden werde, mit dem sich ein Kinderwunsch verwirklichen liesse. Und denke nach, wie ich in diesem Fall mein Leben sinnvoll gestalten könnte. Zum Glück habe ich Antworten hierauf gefunden. Was ich am Single-Dasein am schlimmsten finde, sind nicht die "bindungsunwilligen" oder "schrägen" Männer.

Sondern die subtile Selbstgerechtigkeit mancher Leute. Frauen werden "bedauert", wenn sie Single sind und man gibt ihnen das Gefühl, sie müssten sich rechtfertigen. Hier versuche ich, selbstbewusster zu werden. Die Menschen, die einen in die Ecke treiben und ausfragen und psychologisieren, wollen eigene Vorurteile zementieren, damit sie sich wohler fühlen. Und dafür bin ich mir zu schade. Energie, um etwas zu unternehmen. Dadurch lernt man natürlich weniger Leute kennen; das Umfeld wird statischer. Das sehe ich an meinen Freunden und auch an mir Dass potentielle neue Partner nicht an der Tür klopfen, ist wohl klar.

Hinzu kommt, dass man in unserem Alter schon Erfahrungen gesammelt hat, positive wie negative. So ist man vorsichtig er geworden und lässt sich nicht mehr so einfach auf neue Bekanntschaften ein. Das gestaltet die Suche natürlich schwieriger. Wie ein anderer User schon schrieb, finde ich das Jammern darüber, dass in diesem Alter nur noch "Reste" übrig seien, befremdlich. Denn dies würde ja bedeuten, dass man selbst auch dazu gehört. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man eher nicht findet, wenn man sucht.

Deswegen ist Onlinedating auch nichts für mich. Also hoffe ich einfach auf schöne Begegnungen im echten Leben. Dabei war das Alter jung, also von ca alles dabei. Was auch auffiel, die Männer haben alle recht früh Anf. Je mehr ehrliches Bewusstsein du dabei zeigst, umso zügiger kommt deine Antwort: Sobald wir die Vorurteile in uns entdecken, werden wir anfangen die Welt so zu sehen wie Sie wirklich ist Kucken heisst nicht immer sehen, dahinter verbirgt sich die Lehre für jeden einzelnen von uns. Mitgefühl, Geduld, verzeihen,aus den Fehlern lernen und wenn es darauf ankommt stark genug sein um gesunde Selbstkritik auszuüben.

Hm… ich kenne die Gedanken… ob die Schlussfolgerung die Richtige ist, darauf kann ich von einer, die fast gleich alt ist wie ich, nicht vertrauen…. Klasse Text! Könnte da gerade meine Situation erkennen unter anderem weil ich dachte mit 27 schon wo ganz anders zu sein. Keine richtige Zukunft und immer noch am bangen ob ich endlich mal eine Festanstellung bekomme.

Wenn man 2 Jahre lang kein Gehalt von Arbeitgeber bekommen hat, Auto und Wohnung verloren hat, quasi alles was man sich grad aufgebaut hatte und einem nur Steine in den Weg gelegt wurden macht man sich mit Ende 20 so Gedanken. Vor allem wenn man sieht wie es bei den Freunden läuft. Sicherer Job, Familie, Wohnung und Urlaube. Ja da macht man sich Gedanken und das nicht allzu wenig! Als ob die Autorin in meinem Kopf ihre Inspiration gefunden hat…ich frage mich nur, ob es gut von mir ist, dass es mich erleichtert nicht alleine mit meinen Gedanken zu sein.

Man kann sich das Leben auch unnötig schwer machen. Die Hauptsache ist doch gesund zu bleiben und nen Dach übern Kopf zu haben. Können wir froh sein, dass wir in Deutschland leben und einige machen sich unnötige Gedanken, die ich nicht nachvollziehen kann. Nicht reden, einfach machen!!! Laufe nicht der Vergangenheit nach und verliere dich nicht in der Zukunft. Die Vergangenheit ist nicht mehr. Die Zukunft ist noch nicht gekommen.

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Das Leben ist hier und jetzt. Uuni fast vollendet und noch keinen genauen Job bzw. Jobaussichten nahe. Irrungen und Wirrungen, die auf einmal, unerwartet da sind. Schon beaengstigend.. Mir und auch einigen meiner Freunde alle Ende 20 ergeht es momentan leider so.. Ich denke das viele Menschen der jüngeren Generationen einfach zu viel Langeweile haben…. Hier geht viel Kreativität verloren…..

Ich denke dies alles prägt und nicht gerade vorteilhaft….. Wer viel rumsitzt wird bequem… Man fängt an sich zu langweilen… Man fängt an über den Sinn und Zweck des Lebens nachzudenken…. Die Gesellschaft verweichlicht….. Sich selbst mal in den Hintern treten, nach vor blicken…. Probleme lösen und nicht davon laufen…. Toller Beitrag. Ich bin noch 28 und konnte mich mit dem Artikel gut identifizieren. Bei mir lief das aber bisher alles etwas anders als bei den anderen. Anfang 20 bin ich bereits Mutter geworden, nachdem ich erfolgreich meine Ausbildung und einen guten Start in meinen Job hatte.

Mir war damals noch nicht klar, in welche Richtung es bei mir gehen soll privat und beruflich! Und somit habe ich diese Aufgabe angenommen. Mein Sohn ist heute 6 und hatte positiven Einfluss! Man sollte offen sein für alles Neue und das Leben leben. Ohne Angst, aber dennoch mit Bedacht — und wie hier so wunderbar steht: Du kannst jeden Tag beginnen — es ist nie zu spät.

Und auf Zeichen verlassen? Darf man sein handeln so beschneiden, dass man lieber nicht handelt. Ich freue mich auf die Zukunft und bin neugierig auf alles was konmt, bin zufrieden in der Gegenwart und habe nichts zu bereuen aus der Vergangenheit. Sie ist nicht mehr veränderbar.

Jedesmal wenn ein weiteres Jahrzehnt hinter mir lag, dachte ich retrospektiv: Und was hast Du erreicht? Wolltest Du das so? All die Kommentare, die ich grad gelesen habe, sind mir nur zu vertraut. Meine Pläne wurde durch die Realität oft überholt. Und meine Wünsche und Träume an das Leben waren Euren nicht unähnlich. Dennoch war das, was mir dann widerfuhr zwar anders, aber auch nicht schlecht. Inzwischen habe ich das Leben angenommen und verarbeite jeden Tag aufs Neue.

Mal glücklich, mal weniger. Mal eher herausfordernd. Und ich werde noch einmal neu durchstarten. Hoffentlich klingt das alles nicht zu abgeklärt — es soll eher Mut machen! Das klingt gut und es beruhigt. Danke für diese Ermutigung. Ich bin 26, anfangs Jahr mit meinem Studium fertig geworden, ein klein bisschen Geld auf dem Konto und habe Marokko für mich als unglaublich bereichernde Quelle der Kraft und des Lebens entdeckt.

Der Preis: Mein Partner, mit dem ich wundervolle 6 Jahre verbracht habe. Die Entscheidung, eine tolle Partnerschaft aufzugeben, ist unglaublich schwierig und ob es richtig ist, jemand so wertvollen in seinem Leben erst mal loszulassen, keine Ahnung. Das Gefühl von Stagnation bringt Unzufriedenheit und sich auf etwas Neues einzulassen birgt scheinbar grosse Risiken.

Schlussendlich haben wir dieses eine Leben geschenkt bekommen, um uns auch auszuprobieren und zu entfalten und an den Herausforderungen zu wachsen und uns weiterzuentwickeln. Vielleicht gibt es auch kein richtig oder falsch, kein schwarz oder weiss, sondern einen Weg, den man zu erkunden hat, weil die Neugier, die Abenteuerlust und das Gefühl zu leben stark in uns verankert sind. Vielleicht ist das einfach das Leben, vielleicht muss es einfach so sein… Wissen tu ich es nicht, aber wie heisst es so schön: So ist das Leben!

Und das ist einfach nicht nur geradlinig…. Ein Leben voller Abenteuer und Kreativität, und ich schwimme kraftvoll meine Bahnen durch die Flüsse und das Meer, egal ob der Strom mal meine Richtung hat oder nicht. Und dann lasse ich mich auch mal tragen von den Strömungen und freue mich darauf zu erfahren wo sie mich hinführen…. Als ich deinen Artikel und einige Kommentare las, hat es mich etwas traurig gestimmt.

Ich finde es schade, dass es offensichtlich so vielen jungen Menschen so ergeht. Nun bin ich schon einige Jahre drüber und hatte auch schon die nächste 7er Phase hinter mir, aber bei mir war es nie so, wie von den Meisten beschrieben. Natürlich verlief mein Leben oft nicht so, wie ich es geplant oder es mir gewünscht hatte, aber ich wurde auch so erzogen, dass das Leben nun mal so ist. Da ich sehr früh Halbwaise wurde und meine Mutter mit meiner Schwester und mir allein zurecht kommen musste, hatte sie uns diese Lebensweisheit auf den Weg gegeben.

Es ist utopisch am Glück zu arbeiten, da man nie zu dem gewünschten Ergebnis kommen kann. Man kann nur sein Bestes geben und hoffen! Meiner Erfahrung nach kann man, wenn man ein gutes Familienverhältnis hat, die Misserfolge des Lebens dadurch ganz gut kompensieren und dennoch glücklich sein. Ich war damals als Berufsanfänger auch sehr ehrgeizig, wollte vorwärts kommen, da ich von Anfang an Wohneigentum geplant hatte. Sehr bald musste ich feststellen, dass man in der Berufswelt wenn man nicht aufpasst, schlichtweg verheizt wird — ohne Rücksicht auf Verluste.

Ich hatte dann im Laufe der Jahre diverse Jobwechsel, war auch eine Zeit arbeitslos. Heute bin ich seit zehn Jahren in einer Firma, deren Konditionen für Mitarbeiter in der heutigen Zeit ziemlich gut sind, wenn auch nicht hervorragend. Fragt irgend jemand irgendwann mal danach, ob ich meine Arbeit gerne mache? Nein, das wohl nicht, weil es nicht wirklich relevant ist, wenn man sein Privatleben entsprechend gestaltet. Nun bin ich selbst Single, hätte natürlich gerne eine eigene Familie, wie so viele andere auch. Nur mache ich mir nicht selbst das Leben schwer, weil ich keine geeignete Partnerin finde.

In dieser Aussage steckt ja schon die Antwort unseres Seins. Die meisten Menschen in unserer Gesellschaft sind eher bereit eine Beziehung einzugehen, damit sie nicht allein sein müssen, anstatt sich selbst treu zu bleiben. Was bringt das für einen selbst? Sollte man nicht eher in sich reinhorchen und dadurch erfahren, was man wirklich will — egal was andere tun oder wollen?

Ich persönlich denke, darin liegt die Lösung des Problems, das leider in unserer Gesellschaft um sich schlägt.

Singles: Wie es ist, mit Ende 30 Single zu sein? Hier erzählt ein Mann | ZEITmagazin

Wir vergessen oft in unserer Konsumgesellschaft, dass es wichtigere, allerdings auch unsichtbare Dinge gibt, wie Gesundheit und Freizeit. Es sieht niemand, wenn ich Freizeit habe, ein neues Auto hingegen schon. Ist das vielleicht ein Hilfeschrei, den niemand hört bzw. Ich hoffe für alle Betroffenen, dass sie ihren Weg gehen und eine gewisse Zufriedenheit erlangen können. Das wäre schön und die Zukunft wird es zeigen. Ich finde es wahnsinnig toll, wie viele Gedanken zu meinem Text niedergeschrieben werden und ich kann mich auch mit fast all euren Worten identifizieren.

Das gilt es zu besiegen. Es ist erstmal schön zu wissen, dass es auch anderen Menschen genauso geht. Ich persönlich denke, dass diese Krisenphasen normal und auch gut sind. Ich muss die besagten Symptome nicht weiter systematisieren. Auf jeden Fall glaube ich, dass diese Krisen uns dazu bringen, uns selbst nochmal in einem anderen Licht zu sehen: Habe ich alles erreicht, was ich bis zu diesem Zeitpunkt erreichen wollte?

Bin ich selber glücklich und zufrieden? Aus meiner Sicht sollte man diese Anzeichen nicht ignorieren, sondern sich für einen Weg entscheiden, und diesen durchziehen. Nehmt also diese Krise und transformiert diese in spontanität und Aktion! Dafür muss man schon kämpfen.

Selten habe ich mein Smartphone so oft mit offenem Mund angenickt. Er hat mich umarmt wie eine verständnisvolle Mutter ihr trauriges Kind und hat mein Herz federleicht und tonnenschwer zu gleich gemacht.

Single, Mann, dreißig – Typologie einer Spezies

In jedem dieser Worte habe ich mich erkannt und mich vor mir selbst erschrocken. Ich bin 27 und fühle mich wohl kaum anders, als die berühmten Mitglieder des Club Ich stehe im permanenten Zwiespalt zwischen den träumen meiner Kindheit und Jugend und der bitteren Realität der erwachsenenwelt.

Ich träume von einem erfolgreichen und aufregenden leben, während ich mir ebenso wünsche sesshaft zu werden. Ich kann mich einfach nicht entscheiden. Und genau so kaputt bin ich jetzt. Ausgebrannt mit Doch irgendwie fühlt sich ausgebrannt sein nur unwesentlich anders an, als zu verblassen. Ich habe mir ständig etwas neues gesucht, was ich tun kann, in dem ich die beste sein kann.

Und bei dem Versuch mich selbst zu finden, habe ich mich komplett verloren und stehe nun mit einer fremden da. Und deshalb danke ich dir, der Autorin, aber auch allen Kommentarschreibern von ganzem Herzen. Warum sprechen alle mit Ende 30 von Neuanfang, Schluss machen, weggehen? Vielleicht liegt das Glück so nah. Ich bin seit sechs Jahren in einer glücklichen Beziehung, mit all seinen tiefen und Höhen und seit einer woche Mutter eines kleinen sohnes.

Ich habe studiert und arbeite seit mehreren Jahren in einem guten Job, mit all seinen vor und nachteilen. Ich kann mir mein Leben finanzieren. Ach ja und ich werde nächsten Monat Ich gehörte auch zu den zweiflern, den Leuten die irgendwas suchen, aber nicht wissen was… Das lustige ist, dass es meist genau vor einen liegt aber man sich nur nicht traut es zu sehen. Für mich war es das gründen meiner eigenen Familie. Und seitdem ist das Leben vollkommen, weil man merkt wie unwichtig diese ganzen anderen Dinge sind.

Vor knapp eineinhalb Jahren hätte ich nicht mal über ein Kind nachgedacht, aber ich bekam ein zeichen. Vielleicht sollten sich die end er auf die Dinge konzentrieren, die ihnen gegeben sind, die Sie können und sich auch mit ein bisschen weniger zufrieden gebeben. Weniger hinterfragen und die Dinge manchmal eibfach nehmen wie sie sind. Wir haben noch vierzig Jahre Beruf vor uns und müssen uns noch soviel den Kopf zerbrechen…. Ich bin fast 28 und wusste schon bald, dass ich spät mama werde.

Kann sich nicht jeder schon mit anfang 20 bereit für ein kind fühlen. Oh, ihr sprecht mir aus der Seele, gehe schon auf die Mitte 30 zu und habe eigentlich alles, was ich immer haben wollte. Einen gut bezahlten Job dank guter Ausbildung der aber alles andere als erfüllend ist , eine schöne Wohnung, einen Mann, mit dem ich mir eine Zukunft vorstellen kann, eine liebevolle Familie und und und. Und trotzdem ist da dieser bohrende Stachel. Was willst du vom Leben?

Was willst du erreichen? Und der brennt immer stärker. Und man schämt sich, weil man so viel hat und doch nicht glücklich ist. Aber jetzt packe ich es an, raus aus der Komfortzone, neuen Job suchen, der wirklich das ist, was ich will und machen, was mich glücklich macht und nicht alle um mich herum! Was meinst Du mit Familie? Deine Ursprungsfamilie oder Deine eigens gegründete? Wie nachhaltig ist ein Job?

Wie wirkt er in 20 Jahren noch auf Dich? Hat er irgendeine Bedeutung? Das soll keine Aufforderung sein: Leute macht Kinder. Schöner Artikel. Kenne den 7 Jahresrhythmus aus der Landwirtschaft und der Anthroposophie. Alle sieben Jahre steht er also in einem deutlich spürbaren 90 Grad Aspekt. Das Ergebnis fühlt sich so an wie oben beschrieben. Dies ist bei mir im Februar dann 20 Jahre her und ich kann euch beruhigen: Spannend ist, dass egal wofür man sich entscheidet, diese Aufgabe in den nächsten 7 Jahres-Abschnitten erneut mit anderen Gewichtungen erscheinen wird, also mit 35, 42 und 49 Lebensjahren.

Aber auch diese Offenbarung will gesucht werden und braucht in der Regel einen Geburtshelfer. Dafür gebiert sie als Zwilling eine grosse Gelassenheit, die uns Zuversicht und Vertrauen für die nächsten Krisen schenkt. Ich finde, dass ist genau das Problem der Zeit in der wir leben. Man hört und sieht, v. Ob man will oder nicht fängt man automatisch an sein Leben mit anderen zu vergleichen.

Der eine bereist die Welt, die andere macht ihren Master, dritte bekommen ihr zweites Kind. Zumindest sind alle anderen scheinbar viel geiler unterwegs als man selbst. Da entsteht dann auch mal schnell der Eindruck, dass man irgendetwas falsch macht und man fängt an zu grübeln.

Wieso war ich nie Globetrotter oder politisch aktiv oder habe meinen Hochschulabschluss in der Tasche? Ich wusste nicht was und wohin ich genau wollte, wollte aber gleichzeitig irgendwie alles. Und zwar sofort und auf einmal. Ging dann aber überraschender Weise nicht so einfach wie erwartet. Erst recht nicht auf Krampf. Passend dazu erscheint mir Montesquieus Aussage, die hier in den Kommentaren zitiert wurde.

Wichtig ist, sich nicht zu sehr mit der Umwelt zu vergleichen und sich nicht über alles zu lange und intensiv den Kopf zu zerbrechen. Ich kann nun mit Ende zwanzig sagen, dass es das einzig richtige war, auf meine innere Stimme zu hören und meinen Weg der Vernunft zu gehen. Studium abbrechen und einen Beruf erlernen.

Nebenbei habe ich auch noch eine tolle Frau kennengelernt und plane für die Zukunft. Ich finde man muss nicht zwingend ungewöhnliche Dinge tun oder unbedingt spontan alles hinter sich lassen um glücklich zu werden. Manchmal ist es auch schlicht der vernünftige und einfache Weg der zum Ziel führt. Wichtig ist eben nur, dass man glücklich ist. Die Endzwanziger habe ich schon einige Jahre hinter mir und kann Dir definitiv recht geben. Man will alles und möglichst alles auf einmal. Zugleich zweifelt man aber auch irgendwie alles an, vor allem sich selbst!

Mach was und hör auf dir Sorgen zu machen! Ich bin mit 30 ausgewandert, einfach so. Jetzt hab ich mein eigenes kleines Business und kann mich durchaus als glücklich bezeichnen. Je früher man im Leben auf die Fresse fällt,und ja nicht nur einmal und hart sondern dreimal und aufwärts und dabei jedes Mal böse,dann überdenkt man sehr früh,was man will,was man braucht,was einen glücklich macht. Tatsächlich sind die oben genannten Symptome Luxusprobleme,aus meiner Sicht. Das wirklich Essentielle kommt erst in solchen Situationen zum Vorschein,deswegen können sie manchmal ganz erfrischend auf unser Leben wirken.

Das verflixte 7. Jahr ist eben oft ein Scheidepunkt. Wo sich meist eine längst überfällige Entscheidung nahzu unaufgefordert aufdringt. Man geht getrennte Wege und ein Kompromiss bring einem nicht dem glücklichsein weiter. Wer reisen will scheidet seinen Weg von Sattelhaftigkeit Risiko? Was bis du bereit aufzugeben?

Wer sich binded riskiert seine Freiheiten! Ich befinde mich gerade in genau dieser Phase. Ab Dezember werde ich keine Studentin mehr sein.. Aber man wird ja auch nicht jünger.. Also soll ich was wagen, oder soll ich einfach den vorgezeichneten Weg weitergehen? Wahrheut ist deine Moleküle tauschen sich stetig aus und erneuern sich.

Nach 7 Jahren ist haben sich alle Moleküle vollständig erneuert. Rein theoretisch bist du also alle 7 Jahre ein neuer Mensch…. Wenn Du einen festen Partner hast, kannst Du nicht mehr frei flirten. Das Gras scheint stetst grüner auf der anderen Seite.


  • Angst vor Entscheidungen.
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  • partnersuche mit 3 kindern;
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Dabei wurde uns immer die vollständige Glückseeligkeit versprochen, wenn wir uns nur genug anstrengen. Und irgendwann wird klar: Das war Bullshit. Das perfekte Leben gibt es nicht. Zumindest nicht auf die Dauer. Und egal, für welchen Weg Du Dich entscheidest, es wird immer 1 Million Wegen geben, die Du deswegen nicht gehen konntest. Und genau das macht es so schwer, sich zu entscheiden.

Weil man immer Angst hat, dass die anderen Wege doch die besseren hätten sein können. Und das ist deshalb so schwer, weil wir die anderen für glücklicher halten, als sie sind. Sei es in Kriegsgebieten, oder durch irgendwelche Skalvenlöhnen die Sie grade so über Wasser halten! Geht raus und hilft den Anderen, damit die auch mal ne Chance kriegen, wenigstens 2 Wege aussuchen zu dürfen!

Ja schon klar dass es vielen in anderen Ländern schlecht geht. Und das leben ist nicht immer gerecht. Super Kommentar. Nicht jede Entscheidung mag im Nachhinein die richtige gewesen sein, aber wenn sich Ziele setzt kann man zumindest in ein paar Jahren zurück blicken und sagen: Ich habe es geschafft! Und meiner Meinung nach ist es schlimmer zu sagen: Ich hab es nicht probiert, als es war nicht dir richtige Entscheidung. Denn auch Fehler bringen dich weiter. Wow… Ein Blogartikel als Spiegelbild meines inneren Ichs.

Gott sei Dank bin ich jetzt schon 30 seit 1 Monat und habe das verzweifelnde Ende 20 hinter mir gelassen. Nur so richtig hören die Zweifel nicht auf. Die Entscheidung einfach eine Weltreise zu machen kann doch auch nicht die Lösung sein. Dadurch rennt man eher davon als sich seiner inneren Unruhe zu stellen. Vergleiche dich nicht mit anderen und denke nicht zu viel nach, denn das macht jede Entscheidung nur noch schwerer.

Wenn du nach zwei Jahren merkst, doch wieder den falschen Weg gegangen zu sein, dann fängst du halt mit 32 noch ein Medizinstudium an oder versuchst die als DokumentarfilmerIn. Du hast Recht! Wenn man sich mit Ü30 Menschen unterhält, fällt einem schnell auf, dass viele anders an ihr Leben gehen, als damals in den 20ern. Gehe mit 30 noch mal zur Schule und wenn alles klappt danach studieren.

Das war meine Entscheidung und die wird durchgezogen wie all anderen davor. Ich bereue nichts, höchstens machmal zu lange überlegt zu haben. Aber auch das lässt sich ja ändern. Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden. Sie widmet sich voll und ganz neuen Lebenskonzepten und unterstützt das Universum beim Erwecken derjenigen Menschen, die noch in ihren alten staubigen Strukturen verharren. Das könnte dir auch gefallen.

Liebe Männer

Anfang 20 und schon am Ende. Wie kann ich mein Leben wieder lebenswert machen? Das ist gut geschrieben und spricht mir immer wieder aus der Seele. Zu lange auf dem Schwanzkarussell hat für Frauen eben seinen Preis! Und wenn ich auf Tour in der Welt bin und mal reise, zähle ich die Tage bis ich wieder zu Hause bin weil ich bock habe meinem Business nachzugehen… Und wer das schnelle Geld will, sollte gucken wo Nachfrage besteht.

In meinem Text schwingt ein unterschwelliger böser Ton mit, soll aber keine Kritik an die Autorin sein; Nur ein weiterer Betrachtungswinkel und Möglichkeiten die innere Krise, die fast schon einer Trenderscheinung in der heutigen Gesellschaft gleicht zu bezwingen….

Super in Worte gefasst!!!! Sehr schön gesagt, wenn man deinen Text liest, will man dich glatt kennen lernen, no homo!

Die Single-Männer Mitte 20

Gerry, Kompliment für diesen Beitrag! Kinder und Generation Y: Es geht beides, und es geht gut! Grübeln oder Pläne schmieden. Blogophilie Oktober … und: Diese Krise macht mich wahnsinnig… Ich hab nun seit zwei Jahren fast keine Ruhe und grade ist es besonders schlimm. Mir geht es exakt genauso: Ich stimme Enrico zu!

Und Jörn gehört wohl zum pöbelnden Internet Mob. Sorry, aber bei dir ist offensichtlich jegliche Hoffnung auf irgendetwas verloren. Steph, stimme dir absolut zu! Danke für deinen Kommentar, du sprichst mir aus der Seele. Jeder stirbt für sich allein. Mach aus dem rest was DU willst! Unterm Strich gibt es auf dieser Welt nur zwei Arten von Menschen: Du hast die Schwätzer und die Macher.

Siehe hier ganz gut: Auch ein Ende Zwanziger. Toll, mehr ist dem nicht hinzuzufügen ausser: Bist du aufn Kopf gefallen??? Familie gründen bedeutet doch Kinder zu bekommen!!!! Oder was Verstehst du unter Familie Gründen??? Nur mit deinem Partner zusammen zu sein? Liebe Annelie, Du sprichst mir aus der Seele.


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LG, Antje. Einfach nur wahr! Genauso geht es mir! Und es kann manchmal dauern bis man sich "wieder gefunden" hat! Liebe Annelie! Ich habe mich mit 30 steinalt gefühlt. Gott sei Dank ist das vorbei. Cherio aus Wien. Und an dieser Stelle mach ich Platz für einen abgedroschenen Ratschlag: Schätze, was du hast. Mein Reden, genau so und nicht anders habe ich es in meinem Kommentar auch gemeint.